Wie soll man mit den heutigen Medien umgehen?

Also wie geht man mit der Flut an Informationen um, die meist ins „gleiche Horn“ blasen.
Ignorieren, was uns die sog. „Leitmedien“ erzählen und was dort geschrieben wird, abschalten, wegdrehen, Schultern zucken, oder doch kritisch hinterfragen und widersprechen?
Ich bin ja eher für Letzteres. Zugegeben das ist nicht einfach und auch nicht bequem.
Dies ist/wäre ja eigentlich auch die Aufgabe unserer Medien: Artikel 5 des Grundgesetzes garantiert die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung. Medien informieren, kontrollieren, kritisieren – setzen aber auch eigene Themen und beeinflussen die öffentliche Meinung.
Also unabhängige Berichterstattung, inzwischen erleben wir aber mehr und mehr einen Einheitsbrei in der Berichterstattung, scheinbar eingefärbt und ganz und gar nicht unabhängig.

Wie gesagt, kritisch hinterfragen ist empfohlen, das ist aber Heutzutage gar nicht so gerne gesehen. Warum eigentlich?
Ganz schnell wird man in die Ecke zu den Verschwöringstheoretikern, Fantasten, oder gar in die „rechte“ Ecke geschoben.
Warum? Wem passt es nicht, wenn Menschen ihre graue Masse zwischen den beiden Ohren anstrengen und sich zumindest versuchen ein eignes Bild und eine eigene Meinung zu bilden. „Bild“ steht hier rein zufällig im Kontext, steht aber m.M. nach nicht für „BILD“ung ehr für VerBLÖDung… Sie verstehen?!?

Es gibt durchaus noch Wissenschaftler, die sich entgegen dem Mainstream stellen und kritisch hinterfragen, selbst wenn es dadurch schwer wird damit weiter seine „Brötchen zu verdienen“.
Hut ab vor diesen Menschen.
Einer davon ist wohl Dr. Daniele Ganser,
er tourt durchs Land und versucht die Menschen aufzurütteln und ihnen die Augen zu öffnen.
Sehenswert, wie ich finde.

Hier ein Beitrag von Dr. Daniele Ganser zu Medienkompetenz, in Zusammenhang mit dem Ukraine Konflikt und Regime-Changes der letzten Jahrzehnte, online gestellt von KenFm den selbst manch Einer gerne Verschwörungstheoretiker nennt. Meiner Meinung nach zu unrecht.

Interessant auch ein Beitrag aus den „Nachdenkseiten“, die hier auch schon manches mal Erwähnung fanden. Es geht um den Russischen Staatssenders RT,
Zitat: „Die meisten sind im Feindmodus. Da wirkt befremdlich, wer freundlich mit den Russen umgeht.“

Wenn man sich orientieren möchte, dann sollte man beide Seiten anhören, oder wie es Herr Ganser sagt: „Jeder ist für seine Informationsstruktur selbst zuständig.“

In diesem Sinne bleiben Sie wachsam und machen sie sich unabhängig schlau über die Geschehnisse in unserer Welt.
Sie haben die Wahl: Entweder weiterhin passives Informationsmanagement, oder doch besser aktives Informationsmanagement!

Grüße
Hans- Jürgen (Ronnie) Rigl

PS: Hier noch ein weiterer Beitrag, den mein Mitstreiter Werner auch etwas analysiert.

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